„Kinder und Jugendliche brauchen gut ausgebildete Lehrer*innen, die sie in ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützen.“

„Kinder und Jugendliche brauchen gut ausgebildete Lehrer*innen, die sie in ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützen.“

Dr. Ramona Thümmler

promovierte Erziehungswissenschaftlerin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Akademische Bildung

2016: Approbation Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

01|2014: Promotion, Dr. phil.; Technische Universität Dortmund. Titel der Promotionsschrift: ADHS im Schnittfeld verschiedener Professionen – Eine empirische Arbeit zur interprofessionellen Zusammenarbeit,
Doktorväter: Prof. Dr. Christoph Käppler, Prof. Dr. Werner Bleher

2010: Zertifikat für Hochschuldidaktik, Hochschuldidaktische Zentren Baden-Württemberg

2005 – 2007: Zusatzausbildung Psychomotorik/Mototherapie

1998 – 2001: Studium Diplom Erziehungswissenschaften, Schwerpunkt Sonderpädagogik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Valence, Frankreich

Wissenschaftlicher Werdegang

04|2019: Ernennung zur Akademischen Oberrätin auf Zeit
Fachgebiet Soziale und Emotionale Entwicklung in Rehabilitation und Pädagogik, Fakultät Rehabilitationswissenschaften, Technische Universität Dortmund

05|2018 – 03|2019: Elternzeit drittes Kind

10|2017 – 03|2018: Vertretungsprofessur für Inklusive Bildungsprozesse/ Emotionale und soziale Entwicklung, Universität Erfurt

04|2016 – 09|2018: Postdoc am Institut für Erziehungswissenschaft der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Abteilung Sozialpädagogik

10|2015 – 03|2016: Postdoc an der Heidelberg School of Education, Projekt Qualitätsoffensive Lehrerbildung

10|2014 – 03|2015: Vertretungsprofessur „Pädagogik der Kindheit“,
Fachhochschule Erfurt

01|2013 – 12|2013: Elternzeit zweites Kind

06|2009 – 07|2010: Elternzeit erstes Kind

01|2007 – 09|2015: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Psychologie und Diagnostik im Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung, Fakultät für Sonderpädagogik, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Pädagogische und therapeutische berufliche Tätigkeiten

2013 – 2018: Hochschulambulanz des Psychologischen Instituts der Universität Tübingen

2011–2012: Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik Tübingen, Psychotherapeutische Tätigkeit im Rahmen der Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Teilzeit)

2005 – 2007: Pädagogisch-therapeutische Mitarbeiterin in der Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie Almuth Schwarz, Herrenberg

2004 – 2005: „Klinik am Zauberwald“, Reha-Fachklinik für Mutter und Kind, Waldachtal

Lehraufträge

seit 2018

Auswirkungen von Flucht und Migration auf die Identität, Teil der Weiterbildung Zertifikatsstudium DaZ/DaF,
Professional School Heidelberg

2018

Vernetzung und Arbeit in multiprofessionellen Teams, Studiengang „Inklusive Pädagogik“,
Institut für LehrerInnenbildung an der Universität Innsbruck

2017

Begleitung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen unter traumapädagogischen Gesichtspunkten – Hintergründe und Konzepte,
Institut für Bildungswissenschaft,
Universität Heidelberg

2015 & 2016

Pädagogische Grundlagen, Studiengang Transdisziplinäre Frühförderung,
MSB Medical School Berlin

Die Macht der Ordnung. Perspektiven auf VerAnderung in der Pädagogik

In den letzten Jahren wurden in den Feldern der Erziehungswissenschaft vermehrt machtkritische Theorien und Perspektiven aufgegriffen. Das Buch vereint Texte aus sonderpädagogischen und sozialpädagogischen Feldern und greift Fragen der Professionalisierung von Fachkräften auf. Dabei werden eigene gesellschaftliche Positionierungen in den Blick genommen und bestehende Machtstrukturen hinterfragt.

Frühkindliche Bildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Aus der Vortragsreihe „Kitas an die Uni“ der Universität Tübingen entstanden, greift dieser Band aktuelle Themen der Frühkindlichen Bildung auf. Neben Aspekte des Aufwachsens unter belastenden Bedingungen wie Armut oder Flucht, werden Themen der emotionalen und sozialen Entwicklung wie Selbstkonzept oder Stärkung der Emotionsregulation sowie didaktische Aspekte thematisiert.

ADHS im SChnittfeld verschiedener Professionen

Eine gelingende Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsbeeinträchtigungen oder auffälligem Verhalten ist nur im Zusammenschluss verschiedener Professionen möglich. Das vorliegende Buch erläutert zentrale Aspekte interdisziplinärer Zusammenarbeit und verweist auf gelingende und misslingende Faktoren in der Kooperation.